Roggisch/ Duns Scotus


Roggisch/ Duns Scotus

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Am 15. November 1980 hat Papst Johannes Paul II. in Köln das Grab des führenden Franziskaner-Theologen Duns Scotus besucht. Johannes Duns Scotus (1265-1308) aus Schottland, ,wohl der scharfsinnigste Denker des ganzen Mittelalters' (Lexikon für Theologie und Kirche), hat als erster die Lehre der Immaculata, d.h. der Unbefleckten Empfängnis Mariens, theologisch begründet und gegen die maßgeblichen Theologen der damaligen Zeit, Albertus Magnus, Thomas von Aquin, Bonaventura, verteidigt. Jesus Christus ist der Erlöser aller Menschen, auch Marias, aber Maria ist dank der Vorauserlösung (Praeredemptio) vom ersten Augenblick ihres Empfangenseins im Schoß ihrer Mutter Anna frei von jeder Sünde. Maria ist also wegen ihrer besonderen Stellung im Heilsplan von der Erbsünde ausgenommen worden. Nur so kann sie die Antipodin Satans sein, die Frau, die der Schlange den Kopf zertritt. Diese erhabenste Aussage der Theologie über Maria wird auf dem Trienter Konzil noch aufgespart, aber 1854 von Papst Pius IX. in seiner Erklärung des Dogmas von der ohne Makel der Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria vom Lehramt der Kirche bestätigt und vier Jahre später von der Muttergottes anläßlich ihrer Erscheinungen in Lourdes bekräftigt.

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Autor Dr. Waltram Roggisch

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